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Die größten Irrtümer zur Solaranlage

[fa icon="calendar"] 19.06.17 15:28 / von maxx-solar Team

maxx-solar Team

Photovoltaikanlagen gelten als eine lohnenswerte Investition für viele Jahre. Dennoch raten vereinzelt Medien und selbsternannte Experten mitunter von einer Solaranlage ab. Was sie dabei als Gründe anführen, entpuppt sich bei genauer Betrachtung als Irrtum. Grund genug, die häufigsten Halbwahrheiten auf den Prüfstand zu stellen und genauer zu hinterfragen.

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Als Häuslebauer oder Hausbesitzer kommen Sie früher oder später sehr wahrscheinlich mit dem Thema Solaranlage in Berührung. Dann ist es vollkommen normal und empfehlenswert, sich genauer und umfassender zu informieren und dabei das Für und Wider abzuwägen. Beiträge in verschiedenen Medien wie Presse, TV und Internet liefern dazu jede Menge Informationen.

Dabei sollten Sie sich aber nicht gleich von Berichten über Insolvenzen deutscher Solarmodul-Hersteller oder über das Schrumpfen der Einspeisevergütung verunsichern lassen. Die Solaranlage zur Stromerzeugung ist nach wie vor lukrativ. Vertrauen Sie daher besser den Argumenten und Ratschlägen der Besitzer und Betreiber einer Photovoltaikanlage.

Dennoch halten sich hartnäckig einige Gerüchte und Halbwahrheiten bezüglich der Installation einer Solaranlage. Wir haben die fünf häufigsten Argumente unter die Lupe genommen und überprüft, ob es sich dabei um Wahrheit oder Irrtum handelt.

1. Eine Solaranlage ist keine lohnenswerte Investition
Falsch: Waren Photovoltaikanlagen mit der Einführung des Erneuerbaren Energie Gesetz (EEG) im Jahr 2002 vor allem als Investitionsobjekte interessant, rückt heute die Eigenversorgung mit selbstproduziertem Strom in den Mittelpunkt. So machen Sie sich unabhängig von den stetig steigenden Stromtarifen der Energieversorger.

Die selbst produzierte Elektroenergie findet heute für den eigenen Strombedarf Verwendung. Dabei soll möglichst nur noch wenig oder gar kein Strom aus dem öffentlichen Netz hinzugekauft werden. In der Praxis lässt sich damit durchschnittlich die Hälfte der Stromkosten eines Haushalts einsparen.

Hat die Photovoltaikanlage zusätzlich einen Akku als Stromspeicher integriert, lassen sich über die gesamte Lebensdauer der Anlage sogar bis zu 80 Prozent der Stromkosten sparen. Das übersteigt die Anschaffungskosten einer Solaranlage um ein Vielfaches und begründet ihre Rentabilität.

2. Keine staatlichen Förderungen mehr für Photovoltaikanlagen
Falsch: In Deutschland gibt es das Gesetz für erneuerbare Energien (EEG), über das nach wie vor auch Photovoltaikanlagen gefördert werden. Wie bisher lässt sich auch weiterhin überschüssig produzierte Energie in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Das Gesetz garantiert, dass der Betreiber der Solaranlage dafür finanziell zu vergüten ist. Zwar ist die Vergütung im Laufe der letzten Jahre gesunken, aber dennoch lukrativ.

Weitere Förderung in Form eines Investitionszuschusses gibt es seit Beginn des Jahres 2017 für den Einsatz eines Stromspeichers. Dieser Zuschuss beträgt immerhin ein Fünftel des Neupreises.

3. Stromspeicher auf Lithium-Ionen-Basis sind technisch unsicher
Falsch: Es existieren viele Ansätze und Lösungen, elektrische Energie zu speichern. Für Photovoltaikanlagen sind aus heutiger Sicht Akkus als Stromspeicher am geeignetsten. Von allen Akku-Typen haben sich jene auf Lithium-Ionen-Basis durchgesetzt. Weniger verbreitet sind übrigens Blei-Akkus. Sie sind schwer und haben im Vergleich zu Li-Ion-Akkus eine deutlich geringere Energiedichte.

Li-Ion-Akkus sind außerdem weltweit massenhaft im Einsatz, etwa in Mobiltelefonen, Notebooks und Kameras. Sogar für Elektroautos sind Li-Ion-Akkus zugelassen und im Einsatz. Wenn man bedenkt, dass gerade im Straßenverkehr hohe Sicherheitsanforderungen zu erfüllen sind, gehören Li-Ion-Akkus zu den sicheren Stromspeichern. Mit der Lithium-Ionen-Technologie als Stromspeicher in einer Photovoltaikanlage sind Sie daher auf der sicheren Seite.

4. Nur nach Süden ausgerichtete Dächer sind geeignet
Falsch: Für die Stromproduktion einer Solaranlage spielt es keine entscheidende Rolle, in welche Himmelsrichtung eine Dachfläche zeigt. Solaranlagen erzeugen ebenfalls genügend Strom, wenn sie auf Dächern installiert sind, die nach Osten oder Westen ausgerichtet sind.

Wichtig dabei ist nur, dass das bei der Projektierung der Anlage berücksichtigt wird. Zwar bewirkt die geringere Lichteinstrahlung eine geringere Stromausbeute, aber das lässt sich beispielsweise durch zusätzliche Solarmodule ausgleichen.

5. Der Energieaufwand für die Produktion von Solarmodulen übersteigt die Menge an erzeugtem Strom
Falsch: Solarmodule haben eine Lebensdauer von derzeit 25 Jahren. Abhängig vom Standort der Installation erzeugt ein Modul in Deutschland jährlich rund 250 kWh. Auf die prognostizierte Lebenszeit hochgerechnet, sind das 6250 kWh. Dagegen steht ein Energieaufwand für die Herstellung, die Nutzung und das Recycling eines Polysilizium-Moduls von rund 2000 kWh.

Fazit
Sonnenlicht in elektrische Energie umzuwandeln, ist umweltfreundlich und damit eine saubere Energiegewinnung. Über die gesamte Lebensdauer gerechnet, lohnt sich solch ein umweltschonendes kleines Kraftwerk auch finanziell. Die hier beschriebenen Einwände gegen eine Photovoltaikanlage lassen sich durchweg widerlegen.

Wenn Sie zur Installation einer Photovoltaikanlage dennoch Bedenken haben, gibt es sicherlich eine Fachfirma in Ihrer Nähe, deren Experten erschöpfend auf alle Fragen Antwort geben. So beraten Sie beispielsweise die Spezialisten von maxx-solar  kompetent und beantworten alle Ihre Fragen rund um das Thema Solarenergie.

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maxximal sonnige Grüße 

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Dieter Ortmann
Geschäftsführer

maxx-solar & energie GmbH & Co. KG
Eisenacher Landstraße 26
99880 Waltershausen

Telefon: 0 36 22 / 40 103-210
Telefax: 0 36 22 / 40 103-222

Topics: Selbstversorgung, Verbrauch, Solar Anlage

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